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Kurze Erlebnisberichte über meinen Aufenthalt in Libyen und jetzt auch Albanien

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Arbeitswege

Mal abgesehen von den selbständigen Zuhause-Arbeitern hatten wir in diesem Monat theoretisch den kürzest möglichsten Arbeitsweg.
Reinhart z.B. hätte nur mit einer seitwärts Rolle aus dem Bett, mit gleichzeitigem Aufschieben des Alu-Fensters die Baustelle direkt von seinem Zimmer aus überwachen können. Jedenfalls einen Teil, denn die gesamte Hauptleitung ist ja 120 km lang. Die konnte er natürlich nicht von seinem Zimmer aus sehen. So hoch sind wir ja auch nicht gelegen.

Solch eine Nähe zur Baustelle hat aber nicht nur Vorteile. Leider liegt Alwanija auf einem Felsen und somit waren nicht nur 5 Bagger mit Schaufel, sondern auch 5 Bagger mit Meisel-Aufsätzen im Einsatz, die wie riesige Presslufthämmer auf den Fels einprügelt haben. Normalerweise habe ich nichts dagegen, dass die Baufirma auch über die Arbeitszeit der Bauüberwachung (also mir) Grabenaushub durchführt, viel kann man dabei nicht falsch machen*. Aber als die 10er Baggerhorde ca. 30 Meter von unserem Haus entfernt ein Feuerwerk der Einschläge entfachte, habe ich gerne freiwillig länger gearbeitet. Neben dem Lärm der unrhythmischen Einschläge der Meisel, war das Vibrieren im ganzen Haus zu spüren. Ich vergleiche das nur allzu gerne mit die zentrischen Kreise im Wasserglas bei Jurassik Park, als der T-Rex im Anmarsch war und dabei kräftig aufstampfte. Und das in maximal zwei Sekundenabständen. Juuu, huuu. Wenigstens haben sie die sonst übliche Nachtarbeit nicht vor unserer Haustür durchgeführt. Ist auch besser so, sonst hätte ich vielleicht noch Dummheiten begangen.

In diesem Sinne Das ist Bodo mit dem Bagger und der baggert noch 

*normaler Weise, punktuell wurde aber auch schon über das Ziel hinaus geschossen. Kann mir bis heute kaum erklären, wie man einen Graben auf die Tiefe von 7,0 m ausgraben kann, wenn 3,5 m vorgesehen waren. Ist dem Baggerführer bestimmt nicht aufgefallen, dass die Maulwürfe und Regenwürmer mittlerweile einen leicht asiatischen Einschlag hatten oder dass er sein Aushubmaterial einen zweiten Bagger reichen musste damit dieser es aus dem Graben befördert. Vielleicht ist es auch egal wie tief man gräbt, solange man 82 Bagger (!!!) auf der Baustelle laufen hat. Da kommt es auf einige Meter nicht mehr an. Kann ja mal passieren.

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S
<br /> 82 Bagger??<br /> Willst du angeben? Unsere sind zwar zahlenmäßig unterlegen, aber wir haben bestimmt den Größten!<br /> <br /> <br />
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S
<br /> Nun ja, wie heißt es so schön? Irgendwas is' immer! In diesem Sinne wünscheich Dir baldige Ruhe :-)<br /> <br /> <br />
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B
<br /> Hi Marc vom Arc,<br /> <br /> Du stellst Dich aber ganz schön pingelig an - Spießer!<br /> <br /> <br />
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