Kurze Erlebnisberichte über meinen Aufenthalt in Libyen und jetzt auch Albanien
Nachdem wir das erste Wochenende vor in Albanien durchgearbeitet hatten, war es dieses Wochenende an der Zeit auch ein bisschen von der Umgebung zu erkunden.
Da wir hier recht grenznah zu Griechenland und Mazedonien liegen, hatten wir uns für die Stadt Ohrid am Ohrid-See entschieden. Da dieser See ein Grenzsee für die Länder Albanien und Mazedonien ist, konnten wir beim kompletten Umfahren des Sees im Laufe des Tages auch zwei gemütliche Grenzkontrollen passieren und fleißig Stempel in unseren Pässen sammeln.
Die Stadt Ohrid ist dann auch ein Schmuckstück und man kann sehen, dass hier der Tourismus verstanden und sinnvoll aufgenommen wurde. Zum einen wurde der vorhandene in den Hang erbaute alte Stadtteil vorsichtig mit Restaurants und Hotels gespickt ohne zu überfrachten und zum andern im Hinterland die Einkaufpassage für Fußgänger mit allen notwendigen Laden und Lädchen versehen, die man braucht um sein Geld in der Stadt zu lassen. Natürlich wurden auch die Preise entsprechend auf die Touristen angepasst, sodass man zwar noch günstiger fährt als beispielsweise in Deutschland, aber es keine Konkurrenz darstellt zu den günstigen Restaurant-Preisen in Korca.
Im krassen Gegensatz zu der gelungenen Mischung aus alt und neu, versucht die albanische Stadt Pogradec auf der gegenüberliegenden Seeseite eine Flut von Hotelkomplexen zu errichten. Da sind mindestens 10 neue zig-stöckige Wohnblöcke im Bau, die sich gegenseitig das Licht und teilweise auch die Sicht auf den See nehmen. Bin mal gespannt, ob die Taktik sich auszahlt.
Ich habe ein paar Bilder im Album „Viva Mazedonien“ zusammengestellt und kann einen Ausflug dorthin nur empfehlen.