Kurze Erlebnisberichte über meinen Aufenthalt in Libyen und jetzt auch Albanien
Man sagt ja die meisten Dinge lernt man erst dann zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat. Das stimmt, allerdings im Fall der Waschmaschine wusste ich diese schon zu schätzen, als ich sie noch benutzen konnte.
So sieht meine aktuelle Version der Waschmaschine aus. Es gibt zwar im Hotel das Angebot der Reinigung, aber Kollegen die es genutzt haben, raten davon ab. Kann ich auch gut verstehen, denn im vorherigen Projekt habe ich zugeschaut wie der Wäschebeauftragte die Waschmaschine bedient hat. Dabei wurde mir schlagartig klar wie der große Verbrauch an Waschmittel zu erklären ist. Denn wenn man alle zur Verfügung stehenden Fächer für Waschmittel randvoll mit Pulver füllt, gehen schon einige Kubikmeter des guten Rohstoffes am Tag durch die Maschine. Da muss man sich nicht wirklich über weiße Flecken in der Wäsche wundern.
So wasche ich also seit bald drei Monaten meine Wäsche mit der Hand im Waschomat-2010 und habe bisher noch keine Verluste zu beklagen oder etwas zu heiß gewaschen. Ich werde noch zu einem kleinen Hausmann hier in Libyen.
So kann ich in Anlehnung an den gerne in mobilen Baustellentoiletten vorzufindenden Wandspruch nur sagen: Schaut die Waschmaschine (original: das Mädchen) noch so lieb, Handbetrieb bleibt Handbetrieb.