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Kurze Erlebnisberichte über meinen Aufenthalt in Libyen und jetzt auch Albanien

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Lösung für alles

Letztens war ich tanken und der Tankwart gab mir nach Abfrage und Eingabe der Litermenge in den Zapfsäulenautomat, den Tankschlauch in die Hand. Ich steckt meinerseits den Tankstutzen in den Tank und wollte wie üblich den Abzug so arretieren lassen, dass der Füllvorgang ohne meine Hilfe vollzogen wird und abbricht, sobald der Benzinstand den Tankstutzen erreicht hat oder die eingestellte Litermenge erreicht ist. Da diese Technik auch bis zu den libyschen Tankstellen vorgedrungen ist, war ich etwas enttäuscht, als meine Versuche des Arretierens nicht fruchteten. Als mich der Tankwart bei meinem erfolglosen Hantieren sah, kam er strahlend auf mich zu, um mir zu zeigen wie man es richtig macht.

Tankdeckel 1Und die Lösung war dann auch ganz simpel. Man nehme den Tankdeckel und klemmt damit den Abzugshahn im Tankstutzen fest. Dauert 2 Sekunden und nichts ist mehr, mit lästigem Schlauch halten. Als der Tankwart meines Vertrauens mich für den nächsten Kunden mit seinem Fixierkunstwerk alleine ließ, begann ich doch schnell noch einmal abzuschätzen, ob die von mir angegebene Tankmenge  von 40 Litern auch wirklich noch frei war im Tank. Wäre nämlich echt blöd gewesen, wenn ich mich verkalkuliert hätte und die verschätzten Liter einfach so aus dem Tank gesprudelt kämen. Oder sagen wir besser mal so, ich hätte es als unangenehm empfunden, aber auf libyschen Tankstellen sind einige (alle die Anglizismen hassen bitte das nächste Wort nicht zu lesen) No-Go’s der Deutschen Tankstellen "mish mushkulat", also kein Problem:

·         Tropfmengen sind Aufzunehmen – ha, ha, ha, der war gut. Dann müsste man ja gleich mit einem Feudel kommen. Unter den Einheimischen wird das alles viel kulanter gesehen. Mir kommt es eher so vor, als ob das Rumspritzen mit etwas Benzin eher die Männlichkeit unterstreicht. Wahrscheinlich entspricht der Benzinduft, der von Händen, Hose und Schuhen entrinnt hier zu Lande einer Moschus-Fahne. Pikant, würzig mit einem leichten Brennen in der Nase und den Augen. Grrrrrr

 

·         Rauchen Verboten – So ein Stuss, ich konnte mich des Öfteren davon überzeugen, dass nichts passiert, wenn der Tankwart oder die Kunden mit der Fluppe im Mund die Fahrzeuge oder Kanister überfüllten. Für mich sieht das eher aus, wie ein deftiges Mobbing der Kraftstoff-Industrie gegen die Zigarettenindustrie. Fragt mich aber nicht nach den Beweggründen, da müsst ihr Shell und Co. schon selber fragen. 

 

·         Handys Verboten – Oh man, oh man, was kommt als nächstes? Hundewelpen, Kaugummi kauen oder Schminken verboten. Das ist doch reine Willkür! Dieses Verbot wird in Libyen auf Tankstellen und bei Inlandsflügen natürlich nicht beachtet.

Jetzt wisst ihr warum ich mich immer aufs Tanken freue.

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M
<br /> Hi Marc vom Arc,<br /> <br /> das ist alles ja auch harmlos - viel schlimmer sind die Vliespullies und die Schue mit Gummisohle ;)<br /> <br /> Guckstu hier:<br /> <br /> http://www.wdr.de/tv/kopfball/sendungsbeitraege/2008/0113/telefonieren.jsp?ranking=true<br /> <br /> Schöne Weihnachten noch aus Snowland<br /> <br /> <br />
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M
<br /> <br /> Ups, ich steige nie wieder aus auf einer Tankstelle ;-)<br /> <br /> <br /> Ebenfalls erholsame Weihachten mittlererweile auch aus Snowland<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />