Kurze Erlebnisberichte über meinen Aufenthalt in Libyen und jetzt auch Albanien
Es ist Jahresende und Stromrechnung flattert ins Haus. „Puh“ denkt man „Das wird ja jedes Jahr teurer, ich glaube im nächsten Winter heize ich einfach nicht mehr“…
Schluss mit diesen trübseligen Gedanken, hier kommt die Entdeckung des Jahres und Lösung all dieser Probleme, die natürlich hier in Libyen entwickelt wurde und sie heißt:
STROM FÜR ALLE.
Und so einfach geht es,
man sucht sich die nächstgelegene Straßenlampe und sofern man sich selbst unsicher mit der Materie Strom ist, benötigt man noch jemanden, dem es genauso geht, der aber glaubt, dass er sich mit Strom auskennt. Ratz, Fatz, montiert man eine handelsübliche Steckdose an die Lampe und Viola.
Geht es einfacher, ich glaube nicht und der Spareffekt ist schon nach wenigen Anwendungen auf dem Stromzähler sichtbar, denn er bewegt sich keinen Millimeter mehr. Sollte irgendwann jede Straßenlampe so vorbildlich ausgestattet sein, steht auch der Rückkehr des Elektrorasenmähers nichts mehr im Wege. Je nach Typ kann man sich das restliche Haus über eine Kabeltrommel komplett versorgen oder wenn man sein Leben gerne mit anderen teilt, mit dem entsprechenden Endgerät CD-Spieler, Föhn, Mixer oder der Mikrowelle einfach direkt an der Laterne anschließen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Für Sicherheitsfanatiker kann man auch noch das Schild „Eltern haften für Ihre Kinder“ aufhängen, dann steht dieser Revolutionären Idee aber wirklich nichts mehr im Wege.
Die Überlegenheit einer Zivilisation findet eben nicht nur im Kopf statt, sondern viel häufiger auf der Straße.
In diesem Sinne
„O’zapft is“