Kurze Erlebnisberichte über meinen Aufenthalt in Libyen und jetzt auch Albanien
Ein Tag am Strand,
so habe endlich den nächstgelegenen Strand entdeckt. Mit leicht überhöhter Geschwindigkeit schafft man es in 80 Minuten nahe des Küstenstädtchens Sabratah in der Sonne zu schmorgeln.

Es kann einem echt schlechter gehen.
Habe auch gleich gute Erfahrungen mit den Einheimischen machen können, denn ich wurde spontan auf Hühnchen und Salat à la Fingerfood von einem Endzwanziger eingeladen, der mit seinen drei Neffen ebenfalls die Sonne genoss. Da ich noch eine Melone dabei hatte konnte ich auch etwas zum Nachtisch beitragen. Namenstechnisch war es übersichtlich für mich: zwei hießen Mohammed und zwei Achmed, da war nicht viel verkehrt zu machen.
Ich konnte sie sogar überzeugen mit mir den Mini-Football zu werfen. Sie waren allerdings der Meinung, dass ich als Deutscher doch Fußball spielen müsste. Das ist übrigens ein weit verbreiteter Irrglaube hier in Libyen, dem ich all zu oft die traurige Wahrheit entgegensetzen muss, denn ich habe nun mal zwei linke Füße, wenn es um Fußball geht.
War ein echt netter Nachmittag und gegen Abend konnte ich auch feststellen, welche Stellen ich nicht mit der Sonnencreme erreicht hatte. Oh ha. So ein Flecken-Sonnenbrand sieht echt beknackt aus. Ist später auch immer schön, wenn trotz immensen Einsatz von Feuchtigkeitsmilch die Haut nur so vom Körper pellt. Beim nächsten Sonnenbesuch lege ich mich vorher in eine Badewanne mit Sonnenmilch oder ziehe mir gleich einen Vollkörper-Taucheranzug an und lass mich im Wasser treiben. Das nehme ich mir übrigens schon seit Jahren vor, nur an der Umsetzung hapert es.
Verbrannte Grüße aus Alwanija