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12. August 2011 5 12 /08 /August /2011 00:00

Es herrscht hier in Libyen anscheinend die landläufige Meinung, dass Autos länger halten, wenn man sie nicht auspackt. Nun werden sich einige Fragen, was es denn da auszupacken gibt? Die Frage ist für deutsche Verhältnisse auch nicht unberechtigt, denn ich rede nicht von einer großen roten kitschigen Schleife, die ums Auto gewickelt ist, wie man es aus so manchen Filmen kennt. Wenn man in Deutschland einen Neuwagen kauft, ist der natürlich auf Hochglanz poliert und direkt abfahrbereit vom Autohändler vorbereitet.

Dagegen sind bei Neuwagen die nach Libyen geliefert werden (das wird wahrscheinlich beim Versand in anderen Ländern auch so sein) viele der Innenteile noch einmal extra verpackt. Eben diese Verpackungen sind der ganze Stolz eines Neuwagenbesitzers, auch wenn der Wagen mittlerweile 8 Jahre oder älter ist. Wahrscheinlich steigert diese Art der Konservierung  auch den Wiederverkaufswert. Neben den eher unscheinbaren Plastikverkleidungen der Türgriffe, der Sonnenblenden oder der Handbremse, bringt einen der mit Folie überzogene Sitz schon herrlich ins Schwitzen. Insbesondere bei über Tagen 30 Grad, die hier wirklich keine Seltenheit besitzen. Nun für jeden der es gerne feucht am Rücken oder Hintern mag, ist das natürlich ein Hochgenuss. Auch sehr gerne genommen ist das Kleben lassen, des ca. A4 großen Versandetiketts an der Frontscheibe. Dies schränkt dann zwar das Sichtfeld des Beifahrers um 50% ein, aber sitzt ja eh nur die Frau.

Ein kleines Highlight für mich sind dann noch die Hartschaumabstandshalter, die man für den Transport  mit doppeltseitigem Klebeband außen an den Türen befestigt. Das müssen die stolzesten Besitzer sein.

Ich muss aber auch gestehen, dass es gar nicht so leicht ist alle Verpackungen in einem Fahrzeug zu finden. Bei meinem ersten Projekt hier in Libyen wurde uns nämlich auch ein Neuwagen zu Verfügung gestellt und wir hatten uns recht akribisch, unter den argwöhnischen Blicken unserer libyschen Kollegen, dran gemacht alle Teile auszupacken. Aber noch Monate später fiel einem insbesondere als Beifahrer immer wieder etwas auf, das man übersehen hatte.

Das kann man dem Taxifahrer allerdings nicht strafmildernd anrechnen, dessen Auto ich mit den fogenden Bilderen gerne dokumentiere möchte:

 

wie neu 02-kleinwie neu 03-klein

              Türgriff wie neu                                           Handbremse nagelneu

 wie neu 04-kleinwie neu 05-klein

       Sonnenblende wird niemals alt                    Kopflehne in Schweiß, ein Traum

wie neu 01-kleinwie neu 06-klein

      Beste Werbung fürs Auto              Ein nasser Rücken kann auch entzücken

Dieser Beschützer-Instinkt steht für mich zudem im krassen Gegensatz zu den meisten Autos die hier auf der Straße ihr Unwesen treiben. Richtig albern wird es wenn so ein Pick-Up, von dem man glaubt er hätte sich so eben bei einem Stock-Car rennen profiliert, eine frisch verpackte Stoßstange als Zierde trägt.

Und da bleibt mir wohl nicht zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal übrig, das Fazit wie folgt zu ziehen:

Geschmäcker sind so verschieden wie die Lebewesen auf diesem Planeten.

8. August 2011 1 08 /08 /August /2011 05:00

Kennt ihr dass, wenn man etwas sieht und plötzlich das dringende Bedürfnis bekommt etwas zu machen, das echt quatsch ist. So ein innerer Drang es auszuprobieren, auch wenn man das Resultat kennt und es eher gefährlich oder destruktiv ist, als einen sinnvollen Nutzen besitzt. So eine "No risk no fun" Mentalität des Momentes. Als Kind ging mir das häufig so mit der Autotür, bei der ich das Bedürfnis verspürte diese bei  hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn zu öffnen. Keine Ahnung was die Antriebsfeder dazu war, allerdings konnte ich mich immer beherrschen dem Gefühl nachzugehen.

 

Dosenstapel_2_klein.JPGNun könnt ihr mal raten, was mir bei diesem Anblick so in den Sinn kommt. Genau zwei Möglichkeiten. Entweder zieht man eine der untersten Dosen aus dem Turm oder man nimmt gleich eine von den roten Dosen und beginnt den Frontalangriff. Die erste Variante erinnert mich an den alten Vorspann der Sesamstraße bei dem die Dosenpyramide schwungvoll eingestürzt ist. Die zweite Variante käme da eher vom Rummel, wo man sich immer wieder gerne übergroße, super hässliche Stofftiere als Trophäen erwirbt. Spätestens nach dem Gewinn bereut man es dann, weil ja irgendjemand das unhandliche Ungeheuer mit sich rumschleppen muss.

 

Neben dem Drang des Erlegens dieses Dosenturmes, habe ich allerdings auch Angst durch eine ungeschickte Bewegung beim Vorbeigehen das Unheil auszulösen. Vielleicht bin ich ja doch Schizophren. Wie dem auch sein, ich muss dem Erbauer dieses Werkes meine Hochachtung aussprechen. Denn die 32 Lagen von Gemüseeintopf überwinden immerhin eine Höhe von mehr als drei Meter und wirken wie ein Stützpfeiler der Ladendecke. Leider kann man nicht ausschließen, dass es genau diese tragende  Funktion ist, für die der Turm errichtet wurde.

 

Ich bin mir sicher sollte der Künstler dieser innen-architektonischen Faszination einmal von seinem Chef rausgeschmissen werden, weil er nicht ökonomisch die Dosen gestapelt hat, dann wird ihn der Niederländer Robin Weijers als Gründer und Organisator mit Kusshand in sein „Domino Day“-Team aufnehmen. (Nein, so einen Stuss weiß ich nicht auswendig! habe ich gegoogled)

 

Na, dann wünsch im allen viel Erfolg beim nächsten Dosenwerfen und beim Autoskooter!  

4. August 2011 4 04 /08 /August /2011 05:00

Ich bin von Natur aus neugierig und deshalb möchte ich gerne herausfinden wo die Grenze des Einzelhandels liegt, bei der Annahme von zusammen geklebtem Kleingeld. Wie schon in Gewusst wie II berichtet war es kein Problem 10 sorgfältig verschnürte ½-Dinar Münzen als 5-Dinar Münze in den Umlauf zu bringen.

 

Währungsunion 6-kleinNun habe ich aber auch einen Berg von ¼-Dinar Münzen! Also Bastelset wieder hervorgeholt und eine neue Variante der 5-Dinar Münze zusammengeschustert. In diesem Fall benötigt man natürlich 20 Münzen. Es entsteht dann ein stattlicher Münzen-Turm, der je nach Alter der Münze  eine Höhe von 3,5 cm (neue flache Münzen) bis 5,0 cm (ältere dicke Münzen) erreicht. Das Gewicht schätze ich auf bis zu 300 Gramm und es liegt so griffig in der Hand, dass man es auch optimal als Wurfgeschoß bei der Übernahme von noch nicht fertig gebauten Häusern, so wie es ja hier aktuell Mode ist, verwenden kann.

 

Mit meinen neuen Geldklumpen in der Tasche habe ich mich dann auf den Weg in die goldenen Einkaufspassagen von Dernah gemacht. Um glaubwürdig mit der 5-Dinar Münze zahlen zu müssen, hatte ich mir auch einen Plan zurecht gelegt. Meine Versuchsanordnung sah folgendermaßen aus.

 

1.   Ich gehe in den Laden, bei dem mir der Preis von einem Dinar der Saft-Tetra-Packs bekannt ist und kaufe 12 Packungen.

 

2.      In meiner Tasche habe ich einen 5-Dinar Schein, meine famose 5-Dinar Münze und zwei 1-Dinar Scheine, also kann ich passend zahlen! Um die Glaubwürdigkeit meines neuen Zahlungsmittels zu unterstreichen, lege ich noch ein paar handelsübliche zusammengeklebte ¼-Dinar Münzen dazu.

 

3.      Für den Fall, dass ich auf größeren Widerstand stoße, habe ich noch einen 50-Dinar-Schein eingesteckt. Der wird hier in Lebensmittelgeschäften nicht gerne gesehen, da man so viel rausgeben muss und somit habe ich das perfekte Alibi für meine 5-Dinar-Münze und kann im Notfall trotzdem zahlen.

Geplant, getan. So stand ich also mit meinem Saft an der Kasse und zog ganz unschuldig meine vorbereitete Geldmischung aus der Tasche. Ich zählte langsam das Geld in die Hand des Kassierers und als ich meinem Geniestreich überreichte, da schaut mich der Kassierer flüchtig an und sagt …. …. …. gar nichts. Er zeigt überhaupt keine Emotionen oder Reaktionen. Er nahm den Stapel und zählt in Ruhe die eingeklebten Münzen durch. Dann bestätigt er mit einem Kopfnicken, dass das Geld stimmt und gab mir die Einkaufstüten. Hmmm… wenn ich ehrlich bin war ich anfangs ein wenig enttäuscht. Im Nachhinein empfinde ich es aber als ein enorm lässiges Verhalten vom Kassierer, von dem sich James Bond noch eine Scheibe abschneiden kann.

 

Ich stell mir auch hier nur vor, wie man aus jedem Discounter in Deutschland vom Sicherheitspersonal raus geprügelt werden würde, wenn man darauf besteht mit 20 zusammengeklebten 50 Cent Stücken als 10-Euro Münze zu bezahlen. Undenkbar, es sei denn du hast Kurt und Paola Felix inklusive Karl Dall hinter der versteckten Kamera sitzen, dann kommt man vielleicht noch lebend aus dem selbst verursachten Schlamassel raus.  Wobei versucht habe ich es noch nicht. Im Sinne einer fairen Arbeitsteilung könnte ja auch jemand von euch Lesern diesen Selbstversuch durchführen und dann im Kommentar darüber berichten.

 

Sollten hier übrigens wieder Stimmen laut werden, die sich fragen, ob ich zu viel Zeit und/oder zu viel Geld für solche Experimente habe, dann antworte ich mit einem wohlbegründeten „natürlich nicht“.

Zum Einen habe ich natürlich nicht zu viel Geld. Sonst würde ich ja nicht versuchen auch die erhaltenen Münzen wieder auszugeben, sondern (wie in den meisten Deutschen Haushalten üblich) ein Behältnis zur Kleingeld-Sammeldose umfunktionieren und diesen erst nach einem Jahres- oder Vollfüllungs-Rhythmus leeren. Zum Anderen habe ich auch wahrlich nicht die Zeit mein Münzenberg zur Bank zubringen, in der Hoffnung die würden es mir in Scheine tauschen. Besonders nach der etwas zeitlosen Scheckauszahlung bin ich da ein gebranntes Kind.

 

Informativ möchte ich hier noch zum Besten geben, dass die ¼- und ½-Dinar Scheine entwertet wurden und offiziell als Zahlungsmittel nicht mehr anerkannt sind. Horch… habe ich da einen von den ca. 10 Personen, die dies außerhalb von Libyen im Großraum Michstraße betrifft,  aufschreien hören?

 

Tut mir echt leid L

31. Juli 2011 7 31 /07 /Juli /2011 05:00

Die Problemverlagerung sortiere ich in die Gruppe der „Problembewältigung auf Kosten anderer“ ein. Als Beispiel für Deutschland würde ich da den Freund nennen, der sich dein Auto ausleiht, und dann ein Ticket für Falschparken gewinnt. Um seinem Problem der Zahlung des Bußgeldes zu entgehen, behauptet der mittlererweile ehemalige Freund, dass er es nicht war. Somit wird sein Problem auf dich verlagert und du darfst die Zeche begleichen. (Ist nur ein Beispiel und mir noch nicht passiert).

 

Problemverlagerung 2-kleinHier im Bau-Camp wurde uns nun eine bizarre Variante der Problemverlagerung vor die Nase gesetzt. Anscheinend ist entweder der Planer oder der Bauarbeiter, der für die Kanalisation der Bau-Camp-Anlage verantwortlich ist,  etwas sparsam mit den Durchmesser-Größen der Schmutzwasser-Rohre gewesen. Oder die Rohre wurden nicht mit genügend Gefälle verlegt, sodass sich die Fracht vom Wasser trennt wird und zu Verstopfungen führt. Wahrscheinlich ist eine Mischung aus beidem, also kleiner Durchmesser gepaart mit zu wenig Gefälle (Fracht und Wasser meinte ich nicht) und das entstandene Problem wurde jetzt auf uns Endnutzer abgewälzt mit diesem formschönen dreisprachigen Aushang in den Toiletten.

 Problemverlagerung 1-klein

Tolle Sache!!! Da wird mal einfach die Benutzung von Klopapier verboten. Allerdings trifft dieses Verbot nur den geringen Teil von Europäern im Bau-Camp, da die meisten anderen Nationalitäten wahre Künstler mit dem Umgang des Wasserschlauches  oder der Hand sind.

 

Wobei ich mich falsch ausgedrückt (bitte nicht missverstehen) habe, denn es ist ja nicht verboten Klopapier zu benutzen. Dass steht einem immer noch frei, allerdings darf man es denn nicht mehr in der Toilette entsorgen. Aber irgendwie auch nicht viel besser, denn ich möchte mir ungerne vorstellen, wie dann der Mülleimer neben der Toilette duften wird. (Na, schießen euch da genauso viele unappetitliche Bilder in den Kopf und brennen sich fest, wie bei mir? Wenn ja, willkommen im Club ;-) Wenn nein, Glück gehabt!)

 

Wirklich überraschend ist diese Art der Problemverlagerung innerhalb der Toiletten aber nicht. Kurz nach der Übergabe der Büroräume, hatte man festgestellt, dass die Pissoire fehlerhaft angeschlossen waren und das Problem wurde dann auch auf den Anwender verlagert. 

Problemverlagerung 3-kleinSind doch schön zugeklebt oder etwa nicht? Sieht so ein bisschen aus wie Entführungsopfer mit einem Sack über dem Kopf. Wirklich lustig hätte ich es gefunden, wenn man die Pissoire mit Klarsichtfolie verschlossen hätte.  Ja, Ja, im Grunde genommen kein schöner Gedanke, aber wahrscheinlich verklebt der Camp-Manager in diesem Moment die Toiletten genauso, während ich hier noch kicher und morgen hab ich dann die Bescherung.

 

Sollte dem so sein, melde ich mich nochmal zum Thema, aber ohne Bilder!!!

 

In diesem Sinne

 

guten Rutsch

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27. Juli 2011 3 27 /07 /Juli /2011 05:00

Auch wenn man es nicht gerne zugibt, aber fast jeder ist schon einmal so eingeschlafen,  dass man die Lippe ungeschickt geöffnet hat. Beim Aufwachen oder geweckt werden hat man dann vom feinsten auf die Hand, das Kissen oder die Decke gesabbert. Klassiker!

 

Als ich heute Morgen beim Aufwachen meine Hand gegen dasEingepisst_1-klein.JPG Kissen drückte, kam mir unweigerlich als meine Finger die Feuchtigkeit auf dem Kissen spürten ein „Verdammt ich hab eingesabbert“ in den Sinn. Feuchtigkeit, ach was sag ich, es war nass, pitsche-patsche nass. Da zuckt man erst einmal zusammen. Ist mir  das Gehirn ausgelaufen (ja, ich vermute, dass ich eins besitze) oder ist mir nur ein Augapfel geplatzt? Aber als ich meiner Verdatterung abgelegt hatte, konnte ich den Wasserschaden begutachten und korrekt einordnen. Da hatte doch der schlaue Wind die Nacht über einfach gegen mein Schlafzimmerfenster gedrückt und so einen Spalt für seinen Kumpel den Starkregen geöffnet. Das Wasser war dann die Wand runter gelaufen und da waren dann auch schon mein Kissen und die Matratze, die gierig die kalte Nässe  erwarteten und in sich aufgesogen.  Tolle Kombination, man wacht doch gerne mit dem Kopf in einer Pfütze auf. Fast so wie beim Musikvideo von Genesis „Land of Confusion“, wo die Puppe von George W. Bush Senior aus dem See in seinem Bett auftaucht und nach Luft japst.

 

Für alle Witzbolde die bei dem Foto auf komische Gedanken kommen, stelle ich ganz deutlich klar, dass ich nicht eingepullter hab.

 

Immerhin hatte die Matratze verhindert, dass auch noch der Teppich durchnässt wurde, so konnte ich den Wasserschaden schnell wieder in den Griff bekommen, indem ich die Matratze auf zwei Kartons aufbockte und dann einen Elektroheizkörper zwischen Wand und Bett gestellt habe. Als ich von der Arbeit wieder zurück war, erwartete mich wieder ein trockenes Bett. Ich weiß da bin ich ein Weichei, aber ich mag das so lieber.

24. Mai 2011 2 24 /05 /Mai /2011 17:45

Nachdem wir das erste Wochenende vor in Albanien durchgearbeitet hatten, war es dieses Wochenende an der Zeit auch ein bisschen von der Umgebung zu erkunden.

 

Da wir hier recht grenznah zu Griechenland und Mazedonien liegen, hatten wir uns für die Stadt Ohrid am Ohrid-See entschieden. Da dieser See ein Grenzsee für die Länder Albanien und Mazedonien ist, konnten wir beim kompletten Umfahren des Sees im Laufe des Tages auch zwei gemütliche Grenzkontrollen passieren und fleißig Stempel in unseren Pässen sammeln.

 

10 viva MazedonienDie Stadt Ohrid ist dann auch ein Schmuckstück und man kann sehen, dass hier der Tourismus verstanden und sinnvoll aufgenommen wurde. Zum einen wurde der vorhandene in den Hang erbaute alte Stadtteil vorsichtig mit Restaurants und Hotels gespickt ohne zu überfrachten und zum andern im Hinterland die Einkaufpassage für Fußgänger mit allen notwendigen Laden und Lädchen versehen, die man braucht um sein Geld in der Stadt zu lassen. Natürlich wurden auch die Preise entsprechend auf die Touristen angepasst, sodass man zwar noch günstiger fährt als beispielsweise in Deutschland, aber es keine Konkurrenz darstellt zu den günstigen Restaurant-Preisen in Korca.

 

Im krassen Gegensatz zu der gelungenen Mischung aus alt und neu, versucht die albanische Stadt Pogradec auf der gegenüberliegenden Seeseite eine Flut von Hotelkomplexen zu errichten. Da sind mindestens 10 neue zig-stöckige Wohnblöcke im Bau, die sich gegenseitig das Licht und teilweise auch die Sicht auf den See nehmen. Bin mal gespannt, ob die Taktik sich auszahlt.

 

Ich habe ein paar Bilder im Album „Viva Mazedonien“ zusammengestellt und kann einen Ausflug dorthin nur empfehlen.

 

 

 

 

18. Mai 2011 3 18 /05 /Mai /2011 17:50

Da eine Rückkehr nach Libyen aktuell außer Frage steht, muss man sich nach einer anderen Wirkungsstätte umsehen und da hat der Zufall mir ein neues Land geboten. Und wo geht man hin, wenn man Libyen verlassen muss?

 

Na ganz klar, nach Albanien! Und da bin ich jetzt, warum auch nicht. Ja, ich gebe zu dass eine meiner ersten Assoziationen das Wort Kosovo-Albaner und die damit verbundene Zurückhaltung war. Aber meine ersten Tage haben alle meine Sorgen verfliegen lassen. Die Albaner sind ein freundliches Volk, dass das Pech hatten durch die Staatsführung sehr, sehr lange von der Außenwelt abgeschottet gewesen zu sein. Hmm… kommt mir irgendwie bekannt vor.

 

Ich lebe jetzt in Korca, einer der größeren Städte in Albanien, die zwischen 65.000 und 85.000 Einwohner beherbergt, je nachdem, ob die einheimischen Gastarbeiter aus den anderen Ländern in der Sommerzeit zurückkehren oder nicht.

 

Die Stadt liegt Südosten des Landes ganz in der Nähe der Grenzen von Griechenland und Mazedonien auf einem Plateau ca. 850 Meter über dem Meeresspiegel und umringt von Gebirgszügen, die laut Reiseführer im Schnitt 1,145 Meter hoch sind. Scheint wohl so eine Angewohnheit von mir Flachland-Tiroler zu werden, dass meine Arbeitsstätten immer in der Nähe von deutlichen Geländesprüngen oder in bergiger Umgebung gelegen sind.

 

Für die Google-Earther unter euch liegt mein Büro in dem Haus zu dem die folgenden Koordinaten passen: 40°36'56.67"N; 20°46'43.66"E.

 

Wie schon erwähnt sind meine ersten Eindrücke durchweg positiv, nur dass ich aus dem schönsten Sonnenscheinwetter aus Norddeutschland (25 Grad) in den Süden an einen Mittelmeer Staat fliege, um hier nass geregnet und durchgefroren zu werden, will mir nicht ganz in den Kopf. Aber wer begreift denn heutzutage noch das Wetter! (und da dürfen natürlich die Klassiker-Sprüche nicht fehlen wie:) Früher war alles Besser! Oder Als mein Mann noch lebte…!

 

Wie dem auch sei, es gibt hier Einkaufsläden, Hotels, Restaurants, fließend Wasser und nahezu durchgehend Strom und es gibt Leben auf den Straßen, so dass ich mir sicher bin, dass  es sich in Punkto Freizeitgestaltung um eine deutliche Steigerung zu meinem Vorgängerland handelt.

 

Hier und da habe ich aber auch schon einige Interessante Dinge gesehen, von denen ich gerne von zeit zu zeit berichten werde.

 

Und deshalb zum Abschluss dieses Artikels ein hochtrabendes

 

Auf die Vielfalt der Völker dieser Welt!!

 

14. Mai 2011 6 14 /05 /Mai /2011 05:00

(Vom 18.02.2011 noch aus Libyen)

Woran erkennt man einen guten französischen Film? Gar nicht, denn es gibt keinen! Ok, ok das Urteil ist ein bisschen hart und ist auch nur meiner Enttäuschung des gestrigen DVD-Abends geschuldet.

Andere Frage, wie erkennt man einen schlechten französischen Film? Das ist einfach, man muss nur prüfen, ob auf der Verpackung damit geworben wird, dass der Film die französische Version eines guten aus einem anderen Land stammenden Films ist.

Scorpion-klein.JPGSo wie gestern da wollte ich mal wieder einen echt guten Kampfkunst-Film mir anschauen und wählte den französischen Film  „Scorpion“, der mit den folgenden Worten angepriesen wurde: „ Tough, Rough – like Ong-Bak on Steroids“.

Das wird den Meisten von euch voraussichtlich nix sagen, da ich wahrscheinlich der einzige bin, der ebenfalls den Film Ong-Bak gesehen hat, also gebe ich mal eine kurze Beschreibung zum Besten. In Ong-Bak soll der am besten kämpfende Sohn eines thailändischen Dorfes den gestohlenen Kopf der heiligen Buddafigur mit dem Namen Ong-Bak zurückholen und erlebt dabei eine Menge Aktion in der großen Stadt Bangkok. Zugegeben, die Story ist dünner als eine Anglersehne, aber die Kämpfe sind choreographisch klasse und im asiatischen Stil immer mit etwas Witz, Einfallsreichtum und ohne Atempause inszeniert.

Nun zum selbsternannten französischen Gegenstück. Die (ich nenn sie mal) Story von "Scorpion" sieht folgendermaßen aus. Nach einem Gefängnisaufenthalts wegen Körperverletzung mit Todesfolge an einem ehemaligen Trainingskollegen, lässt sich ein aus der Ich-Perspektive zu uns sprechender Vollpfosten mit dem Kampfnamen Scorpion erst hängen und dann von einem Disco-Besitzer für illegale Ultimate-Fights anheuern. Um dem Ganzen noch mehr Tiefe zu geben, verliebt sich der Scorpion in eine Angestellte, die natürlich eine alleinerziehende Mutter ist und die er aus dem Milieu der Prostitution retten will. Dieselbe Geschichte ist nun schon 1000 Mal genauso verfilmt worden und alle 1000 Vorgängerversionen waren besser. Wenn wir mal über die Stereotypen hinweg sehen, sind die Kampfeinlagen die größte Frechheit. Da wird in dumpfster Art und Weise auf sich eingedroschen und wenn man das 100 Mal besser sehen möchte, empfehle ich die echten K1-Kämpfe auf den zweitklassigen Sportsendern. Nichts aber, auch gar nichts erinnert hier an die ansehnlichen Kampftechniken und Körperbeherrschungen wie sie in Ong-Bag so zelebriert wurden. An Stelle der Produzenten von Ong-Bag würde ich diese Beschriftung auf dem Cover von „Scorpion“ gerichtlich verbieten lassen und auf Schadenersatz klagen, wegen Rufmordes.

Die mit Abstand hirnverbrannteste Scene wurde dann zum Ende des Filmes serviert. In einem natürlich illegalen Kampf gegen einen Profi-Fighter aus der Ultimate-Fight-Liga, der ca. 20 Kilo schwerer und 30 cm größer war als unser Protagonist, gelang es dem Skorpion dem Riesen einen Arm zu brechen. Das hat den Riesen natürlich böse gemacht und deshalb war er grade beherzt dabei den Skorpion tot zu schlagen, als ein Kumpel vom Skorpion selbigen durch die tosende Menge von Schaulustigen zuruft, dass seine Freundin in Gefahr ist. Hmm.. ich hatte nun einen furiosen Befreiungsschlag vom Skorpion erwartet, bei dem er den Riesen KO schlägt und dann seiner Freundin zur Hilfe eilt. Aber stattdessen sagt der Skorpion zum tollwütig auf ihn einschlagenden Riesen, er solle bitte aufhören, denn er müsse seine Freundin retten!* Und was soll ich sagen blind vor rasender Wut lässt der Riese als guter Sportsfreund sofort von ihm ab und wünscht noch viel Glück…..Waaaaaas? Sag mal hatten die Autoren, wenn es denn welche gab, keine Lust mehr oder sind die an dieser Stelle gemeinschaftlich ins Koks-Koma gefallen. Ehrlich, da kann ich auch mal einen Tag lang mit dem Handy ein Goldfischglas filmen und bringe das denn mit dem Slogan „wie der Weiße Hai auf Steroiden“ ins Kino.

Über mein zweites Beispiel „The Shadow within „muss ich ein anderes Mal schreiben, sonst regt mich das Ganze zu sehr auf.

Aber sicher ist, wenn ihr euch mal gepflegt den Abend fernsehtechnisch versauen wollt, kann ich „The Skorpion“ nur empfehlen. Mein Geheimtipp ist die englische Synchronisation, die ist passend zum Film auch Grotten schlecht.

In diesem Sinne Film ab.

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*Der oben beschriebene Satz kommt zu den Perlen meiner Filmerinnerungen und ich muss unweigerlich an eine meiner Lieblingsausschnitte der Fernsehlandschaft denken und zwar aus der TV-Serie „Batman & Robin“. Unvergessen mit dem etwas bauchlastigen Batman, der zusammen mit seinem bunt gekleideten Kumpel Robin immer seine Kämpfe mit ZACK, KNALL und BUMM Sprechblasen bestritten hat. Das war so schlecht, dass es wieder gut war.

In meiner Lieblingsscene schaut Batman grade seinen Kollegen nach, wie dieser an Händen und Füßen gefesselt ein Hochhaus runter stürzt. Bange Sekunden vergehen bis Batman sich den Baterang (ein Bumerang in Form einer Fledermaus) vom Gürtel schnappt, diesen Robin hinterher wirft und ruft: „Robin, fang ihn mit den Zähnen auf!“. Ich kann nicht wirklich sagen was dann geschehen ist, denn ich hatte vor Lachen Pipi in den Augen und sah nur noch verschwommen. Als ich wieder klar sehen konnte, war das Dynamische Duo auf jeden Fall wieder gemeinsam unterwegs, so dass der Plan wohl aufgegangen war. Ich hoffe ich kriege noch einmal die Chance diese Folge ganz zu sehen.

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4. April 2011 1 04 /04 /April /2011 13:54

Wisst Ihr wann ich das Gefühl bekomme, dass ein Mensch kein eigenes Leben mehr führt?

Wenn Dinge wie die Folgenden sich ereignen.

Wir sind grade beim tapezieren unseres Schlafzimmers, da bekommt meine Frau einen Anruf. Am Apparat ist Mutter Unentspannt  und berichtet atemlos, dass Mutter Ich-habe-kein-eigenes-Leben wiederum Mutter Unentspannt angerufen hat, weil Mutter Ich-habe-kein-eigenes-Leben von ihrer Tochter gehört hat, dass meine Tochter ihr erzählt hat, dass die Tochter von Mutter Unentspannt ihr etwas gestohlen hat!!!!! Und nun wollte Mutter Unentspannt mitteilen, dass das so nicht geht. Ah ja.

Nach Rücksprach mit unserer Tochter konnten wir feststellen, dass es weder einen Diebstahl gegeben hat, noch die Behauptung eines selbigen und somit Tochter Ich-habe-kein-eigenes-Leben irgendetwas miss- oder falschverstanden haben muss.

Ich fasse mal zusammen:

1.       Meine Tochter (4 Klasse) erzählt angeblich der Tochter Ich-habe-kein-eigenes-Leben, dass sie von Tochter Unentspannt beklaut wurde.

2.       Tochter Ich-habe-kein-eigenes-Leben erzählt diesen Schulhoftratsch ihrer Mutter.

(soweit, so normal)

3.       Mutter Ich-habe-kein-eigenes-Leben gibt daraufhin dem dringende Bedürfnis nach, an der Gesellschaftspipeline angeschlossen zu sein. Anstatt ihrem journalistischen Spürsinn und Ethos folgend, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage von einer zweiten unabhängigen Quelle sich bestätigen zu lassen, fragt sie telefonisch direkt bei Mutter Unentspannt nach, ob deren Tochter eine Diebin ist.

4.       Mutter Unentspannt ruft dann uns an, um sich über die Aussage unserer Tochter zu beschweren.

Gut, der Anruf von Mutter Unentspannt ist wohl auf eine geringe Konflikt-Bewältigungs-Schwelle zurück zuführen und wie sie betonte da  „Die Leute“ schon über das Thema reden würden, musste sie ihrem Unmut ja Luft machen. Dann aber gleich verbal die Haustür einzutreten und mit Anschuldigungen um sich zu werfen, ohne die Gegenpartei zu befragen, empfinde ich so kurz gedacht wie sie beim Anruf atmig war. Ich halte Ihr aber zugute, dass Sie wahrscheinlich von dem Anruf von Mutter Ich-habe-kein-eigenes-Leben einfach überrollt wurde.

Aber Mutter Ich-habe-kein-eigenes-Leben ist für mich echt die Härte. Wie wenig kann man eigentlich um die Ohren haben und wie gierig muss man darauf sein sinnlosen Tratsch zu verbreiten, dass man zum Telefonhörer greift, wenn man ein 4-Klässler-Gerücht über seine Tochter erfährt. Meine Fresse, ich dachte diese ganzen Pseudo-Reality-Shows auf RTL 2 wären nur ausgedacht und einfach nur auf das Billigste schlecht produziert. So kann man sich irren. Der Wahnsinn ist gleich um die Ecke und auch in der freundlichen Nachbarschaft.

Was wird Mutter Ich-habe-kein-eigenes-Leben denn als nächstes machen?

·         Die Ärzte anrufen um herauszufinden, ob sie wirklich für das Kind aus der Parallelklasse eine Krankschreibung ausgestellt haben?

·         Die Eltern anrufen um nachzufragen, ob es stimmt, dass deren Kind gestern die Religionshausaufgaben vergessen hat?

·         Die Großeltern anrufen um ihnen mitzuteilen, dass deren Enkelkind letzte Woche wahrscheinlich bis zu 2 Mal während der Schulzeit auf dem Klo war?

Ich denke mal, dass es da noch viele, viele Möglichkeiten gibt, sein eigenes Leben zu vergessen und das der anderen zu leben. Irgendwie nicht mein Ding.

Leider war Sie beim letzten Elternabend nicht da, sonst hätte ich ihr gerne gesagt, dass es nicht stimmt, dass ich die letzten zwei Jahre wegen Raubmordes im Gefängnis gesessen habe und deswegen so selten zuhause war. Außerdem konnte man mir den Raubmord, eh nicht nachweisen.

Muss ich ihr dann beim nächsten Mal erzählen.

Auf die Spießigkeit

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4. März 2011 5 04 /03 /März /2011 10:34

Ich hatte zwar schon  einige Artikel aus meinem libyschen Alltag vorgeschrieben, aber solange in Libyen keine Ruhe eingekehrt ist, halte ich es für unangebracht diese zu veröffentlichen.

Aber es passieren auch in Deutschland seltsame Dinge, die mich manchmal wundern.

 So war ich gestern in meinem Heimatort in einen kleineren Auffahrunfall verwickelt. Da mein Auto und das Fahrzeug des zweiten Beteiligten die Straße blockierten, entschieden wir uns für den Austausch der Personalien die Straße zu räumen. Somit fuhren wir auf den freien Streifen zwischen dem Fahrrad-/Fußweg und einem Eckzeitschriftenladen, in dem meine Kinder von Anbeginn der Taschengeldzeit  ihre Münzen auf den Kopf hauen.

Da ich nur einen Stift und keinen Zettel parat hatte, ging ich in den Zeitschriftenladen um mir einen Block zu kaufen. Der Verkäufer schaute mich skeptisch an und gab mir freundlicher weise ein paar lose Blätter, wie sie jeder auf seinen Schreibtisch besitzt. Ich bedankte mich und ging wieder raus. Keine dreißig Sekunden später, als ich grade den fünften Buchstaben meines Namens auf Papier verewigen wollte, schoss der Verkäufer hinter mir aus seinem Laden und forderte uns ungehalten auf umgehend seine Parkplätze zu räumen, denn er habe ja schließlich auch Kunden.

Obwohl wir bis dahin maximal 6 Minuten seine als solche nicht kenntlich gemachten Parkplätze in den Augen des Verkäufers besudelt hatten,  entschuldigte ich mich brav für die Umstände, bedankte mich für sein Verständnis und fügte hinzu, dass ich nur kurz das Aufschreiben meiner Personalien beenden wollte, um dann sofort den kostbaren Parkraum freizugeben.

Das war aber nicht schnell genug für den Verkäufer, der genervt nachfragte, wo denn das Problem darin bestehe, sofort die Parkplätze zu räumen. Wir bestätigten ein weiteres Mal, dass es uns leid täte und erwähnten den Unfall, den wir soeben hatten. Der feine Herr Verkäufer bestätigte daraufhin, den Unfall gesehen zu haben, aber beharrte darauf, dass der Parkplatz keine Sekunde länger blockiert werden dürfte.

Da hatte auch ich keinen Lust mehr mich erneut zu entschuldigen und während ich weiter meine Daten aufschrieb, konnte ich mir nicht verkneifen, auf die Lage in Libyen hinzuweisen, wo Menschen bei Demonstrationen auf der Straße erschossen werden, während man hier auf die Straße geht, um Verunfallten nach 5 Minuten von den kostbaren Parkplätzen zu vertreiben.  

Nicht ganz unerwartet, beeindruckte auch das den Verkäufer nicht und ich ignorierte ihn die Minute bis alle Informationen mit dem anderen Fahrzeughalter ausgetauscht waren und wir nach ca. 8 Minuten unsere Parkplatzbesetzung einstellten, woraufhin der Verkäufer motzender weise in seinem Lädchen verschwand.

Service-Wüste Deutschland! So kann man auch sicherstellen, dass man ehemalige Kunden garantiert nie wieder in seinem Laden sehen wird.

Erst dachte ich beim Einsteigen und Losfahren, dass ich zu undeutsch geworden bin und mein Verständnis für den Einzelhandel nicht groß genug sei. Dann kamen meine Frau und ich aber schnell zu der Erkenntnis, dass wir soeben einen Vollpfosten begegnet waren und so entschieden wir uns ganz erwachsen mit der Sache umzugehen. Deshalb hielten wir auch 10 Minuten später noch einmal an dem besagten Zeitschriftenladen. Meine Frau ging hinein und klatschte dem Verkäufer 5 Euro auf den Tresen und sagte „Vielen Dank für Ihr Verständnis!“. Da der Verkäufer entweder noch zu beschäftigt war oder einen kompletten Realitätsverlust erlitten hatte, antwortete  dieser „Da nicht für!“  und meine Frau gab beim Rausgehen noch ein beschwingtes „Mehr hätten sie in der Zeit sowieso nicht verdient“ zum Besten. Als Sie eingestiegen war und ich losfuhr, sahen  wir noch den Verkäufer, wie er verdattert aus dem Laden kam.

Ja Ihr habt recht, so macht man sich keine Freunde. Aber man will ja auch nicht jeden zum Freund haben. Ich vertrete da auch eher die Theorie, dass wenn es Menschen gibt, die man nicht mag, man die Freunde umso mehr schätzt. Ich erinnere da nur an den Film „Matrix“, in der die Maschinen in Form von Agent Smith feststellten, dass der Mensch in kompletter Harmonie eingehen würde ;-)

 

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